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Selbstbräuner, Sonne und SPF
6 July 2026 · MARC INBANE · 2 Min. Lesezeit
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass eine durch Selbstbräuner erzeugte Bräune auch vor UV-Strahlung schützt.

Ein Selbstbräuner verleiht dir Bräune ohne Sonne aber was, wenn du danach doch in die Sonne gehst? Die wichtigste Regel vorab: Ein Selbstbräuner schützt nicht vor UV-Strahlung.
Im Folgenden erfährst du, was ein Selbstbräuner in der Sonne kann und was nicht, ob du damit ins Solarium gehen kannst und wie du ihn sicher mit Sonnenschutz kombinierst. Die Grundlagen zu Selbstbräuner findest du im vollständigen Selbstbräuner-Guide.
Schützt Selbstbräuner vor der Sonne?
Nein, ein Selbstbräuner schützt nicht vor der Sonne. Er verleiht lediglich Bräune und enthält keinen Lichtschutzfaktor (SPF), sodass die Haut weiterhin verbrennen kann. Verwende in der Sonne daher immer zusätzlich einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor.
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass eine durch Selbstbräuner erzeugte Bräune auch vor UV-Strahlung schützt. Die Farbe sitzt nur in den obersten Hautzellen und blockiert keine Sonnenstrahlen. Selbstbräuner und Sonnenschutz sind daher zwei getrennte Dinge, die immer parallel verwendet werden sollten.
Kann man mit Selbstbräuner in die Sonne gehen?
Ja, du kannst mit Selbstbräuner ganz normal in die Sonne gehen. Allerdings bietet der Selbstbräuner keinen Schutz, und die Sonne intensiviert die Bräune nicht. Verwende daher immer zusätzlich eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.
Die Sonne „entwickelt“ deine Selbstbräunerfarbe nicht weiter, da diese nicht durch UV-Strahlung entsteht. Deine natürliche Haut unter dem Selbstbräuner reagiert jedoch weiterhin auf die Sonne mit allen Risiken wie Sonnenbrand und Hautschäden. Behandle deine Haut daher so, als hättest du keine Bräune: Schütze sie mit SPF und vermeide längere ungeschützte Sonneneinstrahlung.
Kann man mit Selbstbräuner ins Solarium gehen?
Genau wie bei der Sonne gilt auch hier: Ein Solarium macht die Selbstbräunerfarbe nicht intensiver, da diese nicht durch UV-Strahlung entsteht. Außerdem ist die UV-Strahlung aus dem Solarium schädlich für die Haut, weshalb davon abgeraten wird. Selbstbräuner ist die sichere Alternative zum Solarium.
Wer ins Solarium geht in der Hoffnung, die Selbstbräunerfarbe zu verstärken, erreicht also keinen Effekt, außer einer zusätzlichen Belastung der Haut durch UV-Strahlung. Die Stärke eines Selbstbräuners liegt darin, dass er Bräune ohne diese Strahlung erzeugt. Daher sollte man beides nicht miteinander kombinieren.
Wie kombiniert man Selbstbräuner mit Sonnenschutz?
Trage zuerst deinen Selbstbräuner auf und lasse ihn 6 bis 8 Stunden vollständig entwickeln. Anschließend und an den darauffolgenden Tagen in der Sonne trägst du einen separaten Sonnenschutz (SPF) über die Haut auf. Eine getönte Tagescreme mit SPF kombiniert Bräune und Schutz besonders praktisch im Gesicht.
Die Reihenfolge ist wichtig: Sonnenschutz kommt immer als letzter Schritt auf die Haut, nachdem der Selbstbräuner vollständig eingezogen ist. Für das Gesicht ist die Crème Bronze SPF30, eine getönte Tagescreme mit SPF30, eine praktische Möglichkeit, Bräune und Schutz zu verbinden. Am Körper verwendest du in der Sonne einfach eine großzügige Schicht Sonnencreme.
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